Bewerbungsschreiben Generator für die AusbildungDas Ende Deiner Schulzeit rückt in greifbare Nähe und so wird es Zeit, sich allmählich auf die Suche nach einem Ausbildungsplatz zu machen. Vielleicht hast Du schon einmal ein Praktikum absolviert oder den einen oder anderen Ferien- oder Nebenjob gemacht und dafür Bewerbungen geschrieben. Vielleicht ist die Bewerbung für Deine Ausbildungsstelle aber auch Deine erste richtige Bewerbung. Damit es nicht ganz so schwierig wird, haben wir hier einen Generator für Dich, der Dir beim Formulieren Deines Anschreibens hilft. Darunter findest Du ein paar nützliche Infos und Tipps.


Anrede:

  Sehr geehrte Frau [Name],

  Sehr geehrter Herr [Name],

  Sehr geehrte Damen und Herren,

Einleitung:

  als Marktführer/Unternehmen mit langer Tradition/renommierte Einrichtung stehen Sie für fachliches Know-how, Stabilität, Innovation und Fortschritt. Sehr gerne möchte ich von und bei Ihnen lernen.

  Sie suchen einen Azubi, der [nenne hier zwei, drei wichtige Stichwörter aus der Stellenanzeige]. Diese Eigenschaften bringe ich mit. Zusätzlich dazu ist für mich die Tätigkeit als [Berufsbezeichnung] nicht nur irgendein Beruf, sondern mein absoluter Traumberuf.

  weshalb ich der richtige Azubi für Sie sein könnte? 1. weil ich [nenne hier eine typische Tätigkeit in dem Beruf, z.B. große Freude am Umgang mit Menschen habe.], 2. weil ich mich sehr für [nenne den Kernbereich der Tätigkeit, z.B. Mode, Technik, Sprachen] interessiere. 3. weil ich [nenne eine Besonderheit des Unternehmens, z.B. großer Fan der Marke (Name) bin; gerne nicht nur Kunde, sondern Teil Ihres Unternehmens sein möchte].

  im Rahmen eines Schülerpraktikums hatte ich die Möglichkeit, in den Beruf als [Berufsbezeichnung] hineinzuschnuppern und Ihr Unternehmen näher kennenzulernen. Schon damals stand für mich fest, dass ich sehr gerne auch meine Berufsausbildung bei Ihnen absolvieren möchte.

  vielen Dank für das sehr angenehme und aufschlussreiche Telefonat. Sehr gerne schicke ich Ihnen meine Bewerbungsmappe zu.

Mittelteil:

  Derzeit besuche ich die [Zahl]. Klasse der/des [Schule], die ich im [Monat Jahr] mit dem [Abschluss] verlassen werde. Meine guten Leistungen in den Fächern [Schulfächer, z.B. Mathe, Deutsch, Englisch usw.] belegen, dass mir der Umgang mit [Inhalte der Schulfächer, z.B. Zahlen und Fakten, Fremdsprachen usw.] nicht nur gut liegt, sondern auch Freude bereitet. Durch ein Schülerpraktikum konnte ich mir erste Eindrücke vom Berufsalltag als [Berufsbezeichnung] verschaffen. Zu meinen Hauptaufgaben gehörten [nenne hier die zwei, drei wichtigsten Aufgaben]. Daneben durfte ich bei [nenne eine weitere Tätigkeit] mithelfen und der [Abteilung] bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Es ist mir leicht gefallen, Anschluss zu finden und mich in das Team einzugliedern. Mir übertragene Aufgaben habe ich stets zuverlässig, sorgfältig und zeitnah erledigt.

  Meine Schullaufbahn werde ich im [Monat Jahr] mit dem [Abschluss] abschließen. Als ältestes von [Zahl] Geschwistern habe ich früh gelernt, Verantwortung zu übernehmen, Kompromissbereitschaft zu zeigen und in Abstimmung mit anderen Lösungen zu finden. Außerdem kenne ich Situationen, in denen es einmal etwas hektischer zugeht, gut. Es fällt mir nicht schwer, Zugang zu anderen zu finden und sie zu motivieren. Ich bin mir sicher, dass mir diese Erfahrungswerte auch im Berufsalltag als [Berufsbezeichnung] sehr nützlich sein werden.

  Im [Monat Jahr] werde ich meine Schulzeit mit dem [Abschluss] beenden. Mir war schon früh klar, dass ich gerne eine Ausbildung zum/r [Berufsbezeichnung] absolvieren möchte. An dem Beruf reizen mich vor allem [nenne zwei, drei wesentliche Merkmale oder Aufgaben, z.B. der Umgang mit Menschen, die Vielseitigkeit, der Servicegedanke, die Weiterbildungsmöglichkeiten]. Mein persönliches Interesse gilt [nenne hier Dein Steckenpferd oder ein Hobby, das zum Beruf passt]. Deshalb habe ich [nenne ein Beispiel, wo Dein Interesse zum Tragen kommt, z.B. durch eine Mitgliedschaft im Verein, Kurse, eine AG in der Schule, eine Freizeitaktivität]. Die Tätigkeit als [Berufsbezeichnung] ist für mich die ideale Lösung, um meine Interessen in den Arbeitsalltag einzubringen.

Schlusssatz:

  Wenn meine Bewerbung Ihr Interesse geweckt hat, freue ich mich sehr über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch.

  Ich freue mich sehr, wenn Sie mir die Möglichkeit geben, mich in einem Gespräch persönlich vorzustellen.

  Sehr gerne überzeuge ich Sie bei einem Vorstellungsgespräch von meiner Motivation.

  Ich freue mich, wenn ich Ihren ersten Eindruck von mir bei einem persönlichen Kennenlernen vervollständigen kann.

Grußformel:

  Mit freundlichen Grüßen [Unterschrift]

  Mit freundlichem Gruß [Unterschrift]


 

Infos und Tipps zum Bewerbungsanschreiben für einen Ausbildungsplatz

Das Anschreiben ist das erste Dokument, das der Empfänger sieht, wenn er Deine Bewerbung in die Hand nimmt. Wenn Dein Anschreiben langweilig und nichtssagend ist, wird er deshalb wenig Interesse daran haben, auch noch einen Blick in Deine Bewerbungsmappe zu werfen. Aber was macht ein gelungenes Anschreiben aus? Hier die wichtigsten Tipps dazu:

  • Verwende unbedingt eine persönliche Anrede. Steht in der Stellenanzeige kein Ansprechpartner, kannst Du ihn vielleicht über die Homepage herausfinden. Ansonsten kannst Du kurz beim Unternehmen anrufen und fragen, an wen Du Deine Bewerbung richten kannst. So hast Du dann ganz nebenbei auch gleich einen guten Einleitungssatz.
  • Lass Dir einen interessanten Einleitungssatz einfallen. Beginne Dein Anschreiben nicht mit Sätzen wie „mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige gelesen“ oder „hiermit bewerbe ich mich…“ 1. steht schon im Betreff, woher Du von dem Ausbildungsplatz weißt. 2. musst Du dem Personaler nicht erklären, dass er eine Bewerbung vor sich hat. Und 3. wird ihn eine solche Einleitung furchtbar langweilen, weil er sie schon 1000mal gelesen hat. Überlege Dir stattdessen einen Einleitungssatz, der sich von der Masse abhebt und Lust darauf macht, weiterzulesen.
  • Überlege Dir, was den Beruf ausmacht und was Deine Stärken sind. Im Anschreiben geht es darum, dem Unternehmen aufzuzeigen, warum es ausgerechnet Dich als Azubi auswählen sollte. Erkläre also, warum Du diesen Job erlernen willst und warum Du Dir ausgerechnet dieses Unternehmen ausgesucht hast.
  • Mache keine leeren Versprechungen. Reihe nicht einfach irgendwelche Eigenschaften, Stärken und Interessen aneinander. Wähle stattdessen zwei, drei wesentliche Aspekte aus und zeige sie anhand von konkreten Beispielen auf. Beispiele können Deine Lieblingsfächer in der Schule, Praktika, Hobbys oder persönliche Erfahrungswerte sein.
  • Zitiere nicht Deinen Lebenslauf. Im Anschreiben geht es um Deine Motivation für den Ausbildungsplatz. Zahlen, Daten und Fakten, die Deinen bisherigen Werdegang beschreiben, stehen im Lebenslauf. Du musst sie im Anschreiben nicht wiederholen. Liefere dem Personaler stattdessen neue, interessante Infos, die das Gesamtbild abrunden.
  • Fasse Dich kurz. Als Faustregel gilt, dass sechs bis zehn Sätze für ein Anschreiben völlig ausreichen. Auf jeden Fall muss Dein Anschreiben aber auf eine DIN A4-Seite passen. Kein Personaler hat Lust und Zeit, seitenlange Romane zu lesen.
  • Schreibe keine Vorlagen und Muster ab. Deine Bewerbung muss zu Dir und dem Ausbildungsplatz passen. Außerdem muss sie auf das jeweilige Unternehmen abgestimmt sein. Kein Personaler möchte irgendwelche Massenbewerbungen oder bloße Kopien von Bewerbungsvorlagen lesen. Du kannst Dich natürlich an Mustern orientieren. Nimm Dir aber die Zeit, Deine eigene, individuelle Bewerbung zu schreiben.