Ausbildung Zwischenprüfung
Auszubildenden vollziehen zwei Prüfungen während der Ausbildung: Zwischenprüfung und Abschlussprüfung. Generell wird die Ausbildung Zwischenprüfung nach der Hälfte der Ausbildungszeit abgenommen. Ziel dieser Zwischenprüfung ist es, dass der Wissensstand der Auszubildenden zu diesem Zeitpunkt festgestellt wird und damit sichergestellt ist, dass die Ausbildung den Vorgaben entsprechend durchgeführt wird. Viele Schulabgänger haben schon zum Zeitpunkt der Bewerbung ein Auge auf die Zwischenprüfung. Viele Jugendliche haben die Befürchtung, dass sie den Ausbildungsplatz zur Zwischenprüfung unter Umständen noch verlieren könnten, wenn sie diese nicht bestehen. Bei den meisten Auszubildenden besteht für diese Angst kein Anlass. Zum einen wird in der Schule und auch am Ausbildungsplatz zielgerichtet auf die Zwischenprüfung vorbereitet. Sowohl die Berufsschule als auch der Ausbildungsbetrieb haben ein verständliches Interesse daran, dass der Wissensstand den Prüfungsanforderungen entspricht. Zudem kann man nicht, wie in der Schule üblich, sitzen bleiben, wenn man die Prüfung nicht besteht. Bei beiden Prüfungen der Ausbildung, Zwischenprüfung ebenso wie Abschlussprüfung, besteht meist die Möglichkeit, die Prüfung einmal zu wiederholen.
Auch muss man sich nicht selbst für die Zwischenprüfung anmelden. Da der Betrieb verpflichtet ist, die entsprechende Anmeldung zu Beginn der Ausbildung an die Kammern zu senden, werden diese Kammern die Anmeldungsunterlagen an den Betrieb versenden. Zudem ergeht rechtzeitig, meist 2 Wochen vor Prüfungstermin, eine Einladung an den Ausbildungsbetrieb, sodass der Auszubildende rechtzeitig informiert wird. Zu Prüfung selbst muss dann die Einladung, ein Kugelschreiber, eventuell ein Taschenrechner oder berufsspezifisches Arbeitswerkzeug mitgebracht werden. Wichtig ist, dass zu dem Prüfungstermin auch das Berichtsheft mit den Ausbildungsnachweisen vorgelegt werden muss. Selbstverständlich erhält der Ausbildungsbetrieb auch eine schriftliche Rückmeldung, ob der Auszubildende an der Prüfung teilgenommen hat. Die meisten Zwischenprüfungen dauern 3 Stunden und werden ausschließlich als schriftliche Prüfung durchgeführt. Bei einigen geht es um praktische Anwendung von theoretischen Aufgaben, bei anderen Berufen gibt es Multiple-Choice-Tests, also Aufgaben, bei denen man aus mehreren Antworten die Richtige ankreuzen muss. Oftmals kann man bei den Handwerks- und Industrie- und Handelskammern die Themen der nächsten Prüfung herausfinden. Hier sind auch die nächsten Termine verzeichnet. Beachten sollte man jedoch, dass man sich an die Anweisungen der Einladung hält und das Berichtsheft vollständig und unterschrieben mitbringt.
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