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08.02.2012
Ausbildung Schule und Prüfung

Ausbildung Schule und Prüfung

 

 

 

Neben der praktischen Arbeit gehören zu einer Ausbildung Schule und Prüfung. Vor allem Letzteres macht vielen Auszubildenden zu schaffen. Bereits vor einer Bewerbung um einen Ausbildungsplatz versuchen viele, die Inhalte der Berufsschule zu erfahren und sich auf die kommenden Schuljahre vorzubereiten.

 

Dabei gehen bei einer Ausbildung die praktische Tätigkeit und die theoretische Ausbildung meist Hand in Hand. Bei näherer Betrachtung wird man feststellen, dass sich die Dauer der theoretischen und der praktischen Ausbildung in etwa die Waage hält, also gleich wichtig sind. Welche Bedeutung in der Ausbildung Schule und Prüfung besitzen, lässt sich schon anhand der Verpflichtung für den Auszubildenden erkennen, die Berufsschule ohne Fehlzeiten zu besuchen. Darüber hinaus wird das zu führende Nachweisheft in der Schule kontrolliert. Die Berufsschule hat die Aufgabe, die Schüler zum einen fit zu machen für die tägliche Arbeit, in dem sie ihnen das nötige Hintergrundwissen vermitteln und das theoretische Handwerkszeug in Form von Fachvokabular, geschichtlichen Hintergründen und theoretischen Versuchen zu vermitteln.

 

 

Sie hat aber gleichsam die Aufgabe alles Wissen zu vermitteln, das den Schüler für die Zwischen– und Abschlussprüfung zeitgemäß zur Verfügung stehen muss. Die Komponenten Ausbildung Schule und Prüfung bauen aufeinander auf. Das heißt, dass in der Prüfung der Lehrstoff der Schule abgefragt wird. Damit die Berufsschule dies leisten kann, gibt es klare Richtlinien, auf denen die theoretische Ausbildung aufgebaut ist. Diese Richtlinien sind bundeseinheitlich und garantieren so einen äquivalenten Ausbildungsstandard in allen Bundesländern. Bei der Zwischenprüfung wird beispielsweise von dem bis dato erreichten Wissensstand ausgegangen. Die Schule übernimmt auch die Anmeldungen zur theoretischen Prüfung, ausgehend vom Notenstand des Berufsschülers.

 

Bei der Ausübung der theoretischen Ausbildung gibt es zwei Formen: zum einen die kontinuierlich zur praktischen Ausbildung verlaufenden Berufsschule, bei der der Lehrling ein oder zweimal in der Woche zur Berufsschule geht. Daneben gibt es die Möglichkeit des Blockunterrichts, wo eine feste Wochenanzahl an Schultagen sich mit einer festgelegten Zeit der praktischen Arbeit abwechselt. Neben der Funktion der Schule in der dualen Ausbildung gibt es auch die Schule als alleinigen Ausbildungsort, hier werden auch schulische Prüfungen abgehalten, die unter Umständen Zulassungsvoraussetzung für die staatlichen Prüfungen darstellen.

 

 
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