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08.02.2012
Ausbildung Masseur

Ausbildung Masseur

 

 

 

Die Ausbildung als Masseur ist ein Teilbereich der Berufsausbildung zum Masseur und medizinischem Bademeister. Zu den Aufgaben eines Masseurs gehört es, die Patienten mit physikalischen Hilfsmitteln wie Wärme, Kälte, Licht und Wasser wegen verschiedener Beschwerden zu behandeln.

 

Die Ausbildung als Masseur und medizinischer Bademeister ist eine schulische Ausbildung, die 2 ½ Jahre dauert und an Berufsfachschulen ausgebildet wird. Der praktische Teil der Berufsausbildung wird in Krankenhäusern, Massagepraxen oder auch in Reha-Einrichtungen durchgeführt. Eine Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum Masseur muss auch an diese Einrichtungen gerichtet werden. Wer eine Bewerbung um einen Ausbildungsplatz anstrebt, sollte gute Zensuren in den naturwissenschaftlichen Fächern Biologie, Physik und Chemie vorweisen können. Zu den Ausbildungsinhalten, die in der Berufsfachschule vermittelt werden, zählen neben dem Erstellen eines Befundes auch die Anwendung verschiedener Therapieformen.

 

 

Hierzu gehören beispielsweise die Reflextherapie, Lymphdrainagen, Fango-Anwendungen und selbstverständlich die verschiedenen Massagetechniken. Damit hängt das Wissen um die Reaktion von Blut und Herz-Kreislauf-System auf die verschiedenen Maßnahmen zusammen und welche Untersuchungen man dementsprechend im Vorwege durchführen muss. Ausbildungsinhalte sind weiterhin die Hygienemaßnahmen bei der Massage und die Fähigkeit der Ersten Hilfe im Notfall. Die Kenntnisse, die man in der praktischen Ausbildung erfährt, sind die verschiedenen Massagetechniken, Elektro-, Strahlen- und Lichttherapien, Inhalationstherapie, sowie die Sonderformen, die bei der Massagetherapie möglich sind.

 

Wer eine Ausbildung Masseur und medizinsicher Bademeister anstrebt, sollte Interesse an medizinischen Themen haben, gern mit Menschen umgehen und kundenorientiert arbeiten können. Während der Arbeit ist neben Hygieneverständnis auch Sorgfalt, teamorientiertes und eigenverantwortliches Arbeiten von großer Wichtigkeit. Während der Ausbildung wird während der schulischen Ausbildungszeit keine Vergütung gezahlt. Lediglich für die Praktikumszeit wird ein Entgelt gezahlt, das derzeit bei ca. 1.100€ liegt.

 

Die Abschlussprüfung wird vor einem Prüfungsausschuss der Berufsfachschule abgenommen. Nach der Ausbildung ergeben sich für Masseure und medizinische Bademeister Arbeitsmöglichkeiten sowohl in Krankenhäuser und Kliniken, als auch in Altenheimen und Wellnesshotels. Da von privaten Akademien immer wieder neue Massagetechniken angeboten werden, finden Masseure immer wieder Gelegenheit, sich in ihrem Beruf mit neuen Techniken und Anwendungen weiterzubilden und auf dem Laufenden zu bleiben.

 

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