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08.02.2012
Ausbildung Industriekaufmann

Ausbildung Industriekaufmann

 

 

 

Die Ausbildung als Industriekaufmann besteht seit 1937, nach einigen strukturellen Veränderungen wurden die Ausbildungsinhalte zuletzt 2002 an die aktuelle Arbeitssituation angepasst. War bisher hauptsächlich der Verkauf und die Beschaffung von industriellen Waren ein Hauptschwerpunkt im Berufsbild des Industriekaufmanns gewesen, so sind nun als Themenschwerpunkte im 3. Lehrjahr Kundenorientierung und Kommunikationsfähigkeit als wichtige Bestandteile des Berufs hinzugekommen.

 

Dies liegt darin begründet, das der Industriekaufmann nicht nur Bestellungen entgegennehme und Materialbestellungen aufgeben muss, auch die Kundenberatung und die Kommunikation mit anderen Abteilungen gehören zu seinen täglichen Aufgaben. Außerdem gibt es die Möglichkeit im Telekommunikationsbereich und im Bereich Fremdsprachen zusätzliche Qualifikationen zu erlangen. Der Beruf des Industriekaufmanns ist nicht so stark gefragt, wie andere kaufmännische Berufe, daher ist eine Bewerbung um einen Ausbildungsplatz recht aussichtsreich. In der Vergangenheit haben sich hauptsächlich Abiturienten um diese Ausbildung bemüht, was vielleicht vor allem mit den mathematischen und technischen Anforderungen dieses Berufs begründet werden kann.

 

 

Trotz der Nähe zur Industrie ist der Beruf der Industriekaufleute hauptsächlich von Mädchen besetzt, ein Junge hat daher gute Aussichten auf einen Ausbildungsplatz, wenn er vor allem in Mathematik und PC-Wissen gute Kenntnisse vorweisen kann. Das Besondere an einer Ausbildung als Industriekaufmann ist, dass es sich um einen „sauberen Beruf“ handelt, der ausschließlich am Schreibtisch in einem Büro ausgeübt wird. Da die Ausbildungsinhalte sehr breit gefächert sind, kann der Schulabgänger in vielen Branchen und Wirtschaftsbereichen einen Ausbildungsplatz finden. Als Arbeitsinhalt stehen nach der Ausbildung die Fachbereiche Produktions-, Material- oder Absatzwirtschaft zur Verfügung.

 

Auch die Ausbildungsvergütungen sind nicht so niedrig wie in anderen Berufen: Der Auszubildende verdient hier im ersten Lehrjahr bereits am 571€, im dritten Lehrjahr dann sogar mit 753€ monatlich. Das Anfangsgehalt liegt bei ungefähr 1.700€, wobei dieses Gehalt selbstverständlich durch mögliche Zusatzqualifikationen noch erheblich erweitert werden kann. Obwohl die Ausbildung als Industriekaufmann als Modeberuf gilt, hat er doch eine sehr stabile Zukunftsprognose. Nicht zuletzt deshalb, weil nach dem Abschluss der Ausbildung die Möglichkeit zu einem weiterführenden Studium in die Richtung Betriebswirtschaft oder die Spezialisierung für die Berufe Kostenrechner, Organisator oder Fachkaufmann möglich sind.

 

Bewerbungsschreiben Beispiel für die Ausbildung Industriekaufmann

 

 
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